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Kauftipps.

Alles über den DVD-Camcorder

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Kauftipp

Camcorder
Produktgruppe
Camcorder
Untersuchte Produkte
53
Datum
07. 02. 2012
Datenquelle
QualityZoom
Realtime Analytics
Schon seit mehr als einem halben Jahrzehnt im Einsatz, sind DVD-Camcorder mittlerweile recht günstig. Statt der herkömmlichen Medien mit 12 Zentimeter Durchmesser, verwenden sie die kleinere 8-Zentimeter-Ausgabe, auch MiniDVD genannt. Videofilme werden mit 720 x 576 Bildpunkten im MPGEG-2-Format aufgenommen, wodurch auf eine MiniDVD je nach Qualitätseinstellung bis zu 30 Minuten Film passen. Im Vergleich in höchster Qualitätsstufe mit DV sehen MPEG-2-Videos annähernd gleichwertig aus. Erst beim Versuch die maximale Aufnahmedauer herauszuholen, treten für das MPEG-2-Format typische Kompressionsartefakte (Klötzchenbildung bei schnellen Bildsequenzen) auf. Einmal- und wiederbeschreibbare MiniDVDs kosten mittlerweile nur mehr jeweils rund einen Euro.


Videoschnitt á la DVD-Camcorder
Mit einem DVD-Camcorder ist es möglich, schnell zu gewünschten Videoabschnitten zu springen, diese in einer Playlist anzuordnen und die Filme teilweise sogar direkt zu schneiden. Allerdings machen es die verschiedenen DVD-Formate etwas kompliziert, Selbstgefilmtes auf jedem DVD-Player abspielen zu können. Bevor der Camcorder die DVD finalisiert, bekommt sie eine zur Video-DVD konforme Struktur verpasst, bei der alle Audio- und Videodaten in VOB-Container gepackt werden. Die Kompatibilität mit dem DVD-Format gilt als Voraussetzung für ein problemloses Abspielen.

Sollen die Videos auf dem Computer nachbearbeitet werden, ist ein zu den DVD-Formaten kompatibles Laufwerk vonnöten. Beim Arbeiten mit wieder beschreibbaren Formaten wie DVD-RAM, DVD-RW und DVD RW muss das Videomaterial nicht erst auf den PC übertragen werden, sondern kann direkt auf der DVD bearbeitet werden. Die bearbeiteten Filme lassen sich anschließend auch wieder im Camcorder weiterverwenden.


Kurz gesagt:
DVD-Camcorder sind das Richtige für Hobby- und Gelegenheitsfilmer, die ihre Videos nicht unbedingt schneiden, sondern lediglich möglichst unkompliziert auf Standalone-Playern abspielen wollen. Die Medien dafür sind zwar relativ preiswert, haben allerdings eine arg begrenzte Aufnahmezeit pro DVD. Mit wiederbeschreibbaren RW-Medien hat man die Möglichkeit, Szenen beliebig oft aufzunehmen und wieder zu löschen.

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Glossar

DVD Camcorder

DVD-Camcorder zeichnen auf eine Mini-DVD auf. Die Aufnahmen werden als Dateien abgespeichert und lassen sich bequem auf den Rechner übertragen. Jeder Rohling bietet maximal 36 Minuten Speicherplatz für die Aufnahme, allerdings muss darauf geachtet werden, dass nicht alle DVD-Formate mit allen Abspielgeräten kompatibel sind. Zudem verwenden diese Camcorder das MPEG 2 Format, welches die Daten stark komprimiert und bei detailreichen Bildern oder schnellen Bewegungen zu Störungen führen kann.

Camcorder Typen

Hat eine Videokamera einen integrierten Videorekorder (Abspielen und Ansehen auf dem Display), so nennt man es Camcorder. Heutzutage werden allerdings im normalen Sprachgebrauch beide Begriffe gleichwertig nebeneinander benutzt. Der wesentlichste Unterschied beim Camcorder liegt in der Form des Aufzeichnungsmediums bzw. des Aufnahmeformats: