Logo

Kauftipps.

Was sind Festplatten- und Flash-Camcorder?

gradient
boxTop boxBottom

Kauftipp

Camcorder
Produktgruppe
Camcorder
Untersuchte Produkte
53
Datum
08. 02. 2012
Datenquelle
QualityZoom
Realtime Analytics
Festplatten- und Flash-Camcorder sind einfach in der Handhabung und setzen zwar – ebenso wie ihre DVD-Kollegen – auf MPEG-2 als Videoformat, statt des oftmals umständlichen Finalisierens der Medien werden die Camcorder jedoch kurzerhand mittels USB-Kabel mit dem PC verbunden oder die Videodaten per Kartenlese-Gerät ausgetauscht.


Flash-Camcorder: Für jeden Spaß zu haben

Camcorder, die mit einer Flashkarte arbeiten und somit ohne Mechanik auskommen, sind deutlich unempfindlicher gegen grobe Behandlung oder Erschütterungen. Somit eignen sich die handlichen Geräte ideal für den Outdoor-Einsatz und sind beispielsweise treue Begleiter bei Mountainbiketouren oder im Skiurlaub.

Flash-Camcorder werder meist mit einem der Kartenformate SD, MMC oder einer der zahlreichen Memory-Stick-Varianten ausgestattet und profitieren von den günstigen Medienpreisen (z.B. 4 GB SD-Karte: 40-50 Euro).

In Sachen Auflösung und oft auch Bildqualität stehen Chip-Camcorder den ernsthaften Kameras um einiges nach. Preiswerte Geräte beschränken sich meist auf einen einzigen Bildsensor, während hochwertige Camcorder mit einem 3-CCD-Chip bessere Bildqualität erreichen.


Kurz gesagt:
Flash-Camcorder sind die idealen Reisebegleiter unter den Camcordern. Sie enthalten keine mechanischen Bauteile, sind daher sehr robust und trotzen beispielsweise den Strapazen von Radtouren oder Skiurlauben. Bei den günstigsten Modellen ist die Bild- und Fotoqualität oftmals schlecht, für den eigenen Film auf Youtube reicht es aber.

Für eine lange Aufnahmedauer sollte eher zum Festplatten-Camcorder gegriffen werden, der derzeit über bis zu 60 GB Speicher verfügen kann. Ob man allerdings auch wirklich stundenlang nonstop aufnehmen kann, hängt von der Akku-Kapazität des Camcorders ab.

boxTop boxBottom

Glossar

Festplatte Camcorder

Hierbei wird auf eine Festplatte aufgezeichnet, welche zwar teuer ist, dafür aber viel Speicherplatz für die Aufnahme bietet. Die meisten modernen Modelle verfügen über 30 bis 60 GB oder sogar 120 GB Kapazität. Im Profibereich werden Festplatten normalerweise als externe Speichermedien verwendet, trotzdem setzt sich die bandlose Aufzeichnung in der Fernseh- und Kinoproduktion erst langsam durch. Der Großteil der Consumer-Festplattencamcorder zeichnet das Bildmaterial im komprimierten MPEG2 Format auf. In dieser Form sind die Daten zwar schnell auf den PC übertragbar, die Formate allerdings häufig nicht kompatibel mit den gängigen Schnittprogrammen und das macht sie zum ernsthafen Arbeiten ungeeignet.

Speicherkarte Camcorder

Diese Camcorder zeichnen die Daten auf eine Speicherkarte (meist SD = Secure Digital Card) auf, sind klein und brauchen auch kein mechanisches Laufwerk, was sie unempfindlicher gegenüber Erschütterungen macht. Moderne Speicherkarten können aktuell bis zu 8 Gigabyte Filmmaterial speichern, wobei 1 GB für etwa 13 Minuten Filmaufnahme in höchster Qualität reicht. Die Speicherkartenmodelle komprimieren die Daten stark und schreiben sie als MPEG2 oder MPEG4, somit eignen sie sich schlecht zur Nachbearbeitung. Auch professionelle Kameras können auf Speicherkarten schreiben, allerdings verwenden diese ein professionelles Aufnahmeformat.

MPEG2 (Moving Picture Experts Group)

Im Allgemeinen wird das MPEG2-Format von Festplatten- oder Speicherkarten-Camcordern zur Aufnahme benutzt. Durch die höhere Kompression belegt das Format weniger Platz auf der Computer-Festplatte als das DV-Format. Allerdings wirkt sich dies meist auf Kosten der Bildqualität aus. Nimmt ein Gerät die Videos in MPG2 auf, ist es grundsätzlich auch in der Lage Surround-Sound aufzuzeichnen.